Iris Liechti ist 1947 in Zürich geboren. Die Mutter zweier Söhne arbeitet seit 1987 als Psychiaterin, seit 1991 in eigener Praxis in Stäfa:


Iris Liechti, Nicht vom Brot allein. Aus dem Leben einer Suchenden
Gut Verlag, Stäfa
140 Seiten Fr. 25.00 bitte mit Mail bestellen



«Nicht vom Brot allein» erzählt die Geschichte einer Frau, die früh verwaist in einer materiell und emotional kargen Welt aufwächst. Früh begegnet sie ihrem ersten Mann, einem erdverbundenen, ruhigen Bauern und erlebt mit ihm eine erfüllende erste Liebe. Kinderlosigkeit trübt das Glück, lässt aber die Frau in einer Trennungsphase andere Arten des Lebens und Denkens erkennen. Lesend erschliesst sie sich Wissen und spürt ihre intellektuellen Fähigkeiten. Sie wird eine rastlos Suchende. Die Geschichte spielt in der Schweiz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Kind hat die Autorin das beschriebene bäuerliche Leben im Haus ihrer Grosseltern erlebt.

Frau Schäppi-Liechti gab mir das Manuskript im Sommer zum Lesen und ich fand den Text auf der einen Seite sehr modern und auf der anderen Seite wähnte ich mich zu Gotthelfszeiten. Eine interessante Mischung, die mir sehr gefallen hat. Frau Schäppi-Liechti beobachtet sehr genau und hört den Menschen aufmerksam zu.