Heute frisch gedruckte Bücher - für Sie ausgewählt


Jana Revedin, Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus. Das Leben
der Ise Frank. Ein biografischer Roman
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DuMont Verlag
304 Seiten Fr. 27.50

Die sechsundzwanzigjährige Ise Frank, Tochter einer großbürgerlichen jüdischen Familie, beginnt im München der frühen 1920er-Jahre eine Karriere als Buchhändlerin und Rezensentin. Ihr Leben erfährt eine neue Wendung, als sie den Architekten und Bauhausgründer Walter Gropius kennenlernt. Heute ist ihr Name vergessen: Doch Ise Frank war weit mehr als die Ehefrau von Walter Gropius und Sekretärin der berühmten Architektur- und Designschule. Als Journalistin und Autorin bestimmte sie den Kurs des Bauhauses entscheidend mit. Vor allem aber stellte sie sicher, dass seine bahnbrechenden Gestaltungs- und Lehrideen in der Nazizeit - und auch danach - nicht in Vergessenheit gerieten. Ise Frank, nur scheinbar Randfigur, tritt in diesem biografischen Roman erstmals in den Mittelpunkt.

Daniel Glattauer, Vier Stern Stunden

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Deuticke Verlag
128 Seiten Fr. 20.00

Ein Vier-Sterne-Hotel, das schon bessere Tage gesehen hat, und ein berühmter Schriftsteller, dessen Stern allerdings auch schon einmal heller leuchtete, sind die Zutaten für Daniel Glattauers neue Komödie: beste Unterhaltung garantiert! Wie in seinem Erfolgsstück "Die Wunderübung", das mittlerweile auch das Kinopublikum begeistert, gelingt es Daniel Glattauer in "Vier Stern Stunden", mit wenigen Strichen ein Szenario zu entwerfen, das unterhält, verblüfft und berührt.
Ein Hotel, zwei Frauen, zwei Männer = die neue Komödie von Bestsellerautor Daniel Glattauer!

 
Veveca Sten, Flucht in die Schären. Ein Fall für Thomas
Andreasson.
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Kiepenheuer & Witsch
464 Seiten Fr. 18.80

Ein Thriller vor der idyllischen Kulisse der schwedischen Schäreninseln, der einem den Atem stocken lässt.
Mina Kovac ist auf der verzweifelten Flucht vor ihrem Mann Andreis, nachdem dieser sie fast totgeprügelt hat. Alles, was sie möchte, ist, ihren kleinen Sohn in Sicherheit zu wissen. Nora Linde wiederum versucht schon seit längerer Zeit, Andreis, der als Kopf der Stockholmer Drogenszene gilt, dingfest zu machen. Eine Aussage Minas würde da sehr helfen. Doch Mina hat Angst und Andreis treue Vertraute, die ihn beschützen. Eine beispiellose Verfolgungsjagd beginnt ...Nora Linde, Chefanklägerin der Behörde gegen Wirtschaftskriminalität, hat einen gefährlichen Gegner: den Anführer der Drogenszene Stockholms, Andreis Kovac. Er wurde von ihr wegen Steuerhinterziehung angeklagt, denn für Drogenhandel und Geldwäsche fehlen die Beweise. Doch nicht nur Nora kämpft gegen den Drogenboss. Seine junge Frau Mina ist auf verzweifelter Flucht vor ihm, nachdem er sie fast totgeprügelt hat. Alles, was sie möchte, ist, ihren kleinen Sohn zu schützen. So wird sie in Sicherheit gebracht, und kaum einer weiß, wo sie sich aufhält. Sie ist die Schlüsselperson im anstehenden Prozess, vorausgesetzt, Nora kann sie überzeugen auszusagen. Andreis würde alles tun, um seine Gegner auszuschalten und Mina zurückzubekommen. Er scheut keine Mittel, um seine Ziele durchzusetzen, und Minas Unterstützer sind seine Feinde. Als ein Mord geschieht, wird Thomas Andreasson in den Fall hineingezogen, und auch Nora nimmt immer größere Risiken auf sich, um Mina zu schützen.Der neunte Band der Bestsellerreihe ist ein atemloser Thriller, spannend bis zu letzten Seite.

Tanja Grandits, Tanjas Kochbuch. Vom Glück der einfachen Küche. Lieblingsrezepte für jeden Tag
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AT Verlag
320 Seiten Fr. 42.50

Tanja Grandits ist die höchstbewertete Köchin der Schweiz, das von ihr geführte Restaurant Stucki in Basel ist mit 2 Michelin-Sternen und 18 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet. Ihre avantgardistische Küche ist unverwechselbar. Aber die gebürtige Schwäbin kreiert nicht nur aussergewöhnliche Gourmetmenüs, sondern ist daneben auch Mutter und private Gastgeberin in ihrer farbenfrohen Wohnung über dem Restaurant. Dort macht sie für ihre Tochter Emma zum Beispiel Müsliriegel zum Mitnehmen, und für ihre Mitarbeiter kocht die Chefin gerne mal ein grosses gemeinsames Essen.

Diese andere Seite der Spitzenköchin ist Thema dieses Buchs. Es zeigt eine familien- und alltagstaugliche Küche, einfach, aber immer mit prägnanten Aromen und überraschenden Kombinationen. Und sie beweist damit, dass das grösste Glück in jenen Gerichten liegt, die mit Freude gekocht wurden.

Martin Amis, Im Vulkan. Essays

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Kein & Aber
320 Seiten Fr. 31.30

Martin Amis porträtiert mit unnachahmlicher Offenheit Salman Rushdie, Steven Spielberg oder Donald Trump, schreibt mit frischer Leichtigkeit über Kafka oder Cervantes, immer brillant über die schwarzen Löcher und toten Winkel unserer Gesellschaft. Seine Stimme bekommt eine sentimentale Tiefe, wenn er von der Königsfamilie erzählt, er begleitet Tony Blair zu Angela Merkel, beobachtet das gleichzeitige Heranströmen von Oktoberfestbesuchern und Flüchtlingen in München, schreibt mit sprachlicher Schärfe über nukleare Aufrüstung und den Krieg gegen das Klischee, stets die Zwischenräume, Auslassungen und Verzerrungen unseres Denkens im Blick. Martin Amis nimmt einen in seinen Texten mit, als wären es Abenteuer, die man am besten zu zweit genießt.

Lukas Linder, Der Letzte meiner Art

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Kein & Aber
208 Seiten Fr. 24.00

"Der Letzte meiner Art" erzählt die Geschichte des jüngsten Sprosses einer eher dekadenten Familie. Alfred fühlt sich neben seiner starken, aber abgedrehten Mutter, seinem genialen Bruder und seinem umnachtet wirkenden Vater wie eine Karikatur. Trotzdem hat er es sich zur Aufgabe gemacht, seiner alteingesessenen Familie zu neuem Ruhm zu verhelfen. Ein Held möchte er werden. Dazu hat er verschiedene Möglichkeiten: Er könnte, wie sein Vorbild und Namensvetter, vierzig Franzosen erschlagen, einen Gesangswettbewerb gewinnen, oder, ja, ein Freiherr der Liebe werden! Doch zunächst ist Alfred nichts weiter als ein Realist, der sich selbst als die enttäuschende Pointe einer Geschichte sieht, deren größtes Vergehen darin besteht, viel zu lange gedauert zu haben.

Emil Zopfi, Menschen am Weg. Begegnungen

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Rotpunkt Verlag
280 Seiten Fr. 34.00

Was bleibt vom Weg, den wir in unserem Leben zurücklegen?
Emil Zopfi erzählt von den Menschen, die ihn ein kurzes oder auch ein langes Stück begleitet haben, von Glarus nach Zürich, ins Rheinland und in die Toskana, nach Berlin und Amerika, über Palästina ins Tessin.
Da sind die schöne Mama, die im Sarg aussieht wie Schneewittchen, und die deutsche Stiefmutter, die an dem Tag, als sie den Vater heiratet, vom kleinen Emil wissen will, ob er sie denn auch lieb habe. Der Onkel Josef, der mit nur einem Unterhemd aus Stalingrad zurückkehrte. Johannes, der in ihm die beiden großen Leidenschaften seines Lebens weckte: Berge und Literatur. Rosmarie, die dicke, dumme Rosmarie, die bei ihm das Schreiben lernen wollte und am Ende an ihrer eigenen Geschichte zerbrach. Die Iranerin Faezeh, die als Studentin bei Zopfis zu Hause in Zürich wohnte und später bei der Weltbank Karriere machte. Hansruedi, mit dem er dramatische Stunden am Fels teilte. Und da ist Christa, im alles entscheidenden Augenblick.

   

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