Rolf Wesbonk und seine Dillmann-Krimis – eine Präsentation


<Ich möchte Ihnen eine merkwürdige Geschichte erzählen>, sagte die Frau. Sie stand unter der Türe und musterte Dillmann verstohlen. Dabei hatte sie einen Ausdruck in den Augen, den er nicht zu deuten wusste. <Sie sind doch so eine Art Privatdetektiv?> Zweifel war in ihrer Stimme zu hören.

<Ja, natürlich. Kommen Sie herein.>

So beginnt <Kein Katzenfall>, der erste Kriminalroman von Rolf Wesbonk. Es ist tatsächlich eine geheimnisvolle Geschichte mit skurrilen Figuren und pointierten Dialogen – kurzum eine vergnügliche, mit leichter Hand geschriebene Lektüre, die in Zürich und Umgebung spielt. Man verfolgt das wirblige Treiben des Schnüfflers Dillmann, der eine glücklose Vergangenheit als Profi-Fussballer aufzuweisen hat, atemlos, manchmal kopfschüttelnd und gelegentlich nachdenklich, nie aber ungerührt.

Die Neue Zürcher Zeitung schrieb einmal: <Wesbonks Detektiv Dillmann ist ein typischer Lucky Loser: Er bewegt sich pausenlos auf der Verliererstrasse – und macht doch hartnäckig Fortschritte…>

Nebst <Kein Katzenfall> existieren vom charismatischen Privatdetektiv Dillmann noch zwei weitere Romane: <Nein zu Eigenstein> sowie <Schattenspiele>.


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