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Kopf
Hand Werk. Femscript lässt schreiben. Das Netzwerk
schreibender Frauen feiert sein 20jähriges Bestehen mit dieser
Anthologie.
Erscheint im Mai 2010
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Der
"Literaturclub" mit Iris Radisch findet neu im Papiersaal in Zürich
statt.
Zum Kritikerteam gehören: Traudl Bünger, Corina Caduff, Peter
Hamm, Juri Steiner und Stefan Zweifel.
Gäste sind am 9. März: Alexander Kluge und Mike Müller
Kommunikationsprofessorin
Miriam Meckel über ihr Burnout
"Briefe an mein Leben"
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DRS
1 Hörbar Literatur fürs Ohr: jeden Mittwoch von 14.05 - 14.30
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NZZ
Buchrezensionen
Tagesanzeiger
Aktuelle
Titel
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Olivier
Philipponnat/Patrick Leinhardt, Irène Némirovsky.
Die
Biographie
Knaus
Verlag
576 Seiten Fr. 49.90 |
| Das
Leben der Schriftstellerin Irène Némirovsky, Autorin
des bereits zu Lebzeiten erfolgreichen Romans "Suite française",
wird von den beiden Autoren mit Hilfe teilweise erst vor kurzem
entdeckter oder bisher unveröffentlichter Dokumente, Tagebücher,
publizierter Erinnerungen von Zeitgenossen und Schriftstellerkollegen
ausführlich beleuchtet.
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Ulrike
Ulrich, Fern bleiben
Luftschacht
Verlag, Wien
240 Seiten Fr. 33.90 |
| Lo
fährt ICE, ICN, TGV, Talgo, sie schläft im DNZ, im CNL,
im Euronight. Zwischen Hamburg und Zagreb, Irun und Warschau macht
sie nicht Halt, steigt immer nur um, trifft Menschen und verliert
sie wieder aus den Augen. Wie eine Roulettekugel, sagt Lo. Solange
sie sich bewegt,ist alles noch möglich. Mit den Zurückgebliebenen
hält sie nur über email und sms Kontakt. Sie wäscht
und duscht in den Bahnhöfen, betritt die Städte nur im
Notfall, bleibt nie über Nacht. Bis sie in Wien auf David trifft.
Das Ende der Reise? Oder nur ein weiteres Etappenziel? Ulrike Ulrich
lebt in Zürich.
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Nicola
Keegan, Schwimmen
Rowohlt
Verlag
480 Seiten Fr. 34.90 |
| Boo,
Mena, Phil oder Pip Philomena hat eine Menge Namen und keinen leichten
Stand: Ins Haus eines Fledermausforschers hineingeboren zu werden
ist das eine. Dort inmitten einer exzentrischen Familie aufzuwachsen?
Eine ganz andere Geschichte. Als das Schicksal noch dazu zweimal
über diesen ungewöhnlichen Haushalt hereinbricht und die
Mutter sich mit einer Trauerdiät aus M & Ms und Krimis
dauerhaft ins Bett verkriecht, gehen auch Philomena allmählich
die Gründe aus, nicht völlig abzutauchen. Im 50-Meter-Becken
des Schulschwimmbads findet sie eine neue Welt. Und sie beginnt
eine bemerkenswerte Karriere, die sie, zunächst an der Liebe
vorbei, zu olympischem Gold und bis an den Rand der Verzweiflung
führen wird. Doch auch von dort gibt es einen Weg zurück.
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Rosmarie
Welter-Enderlin, Liebe braucht Alltag. Vom Wunsch zur
Wirklichkeit
Kreuz
Verlag
200 Seiten Fr. 33.20 |
| Paare
wollen alles: sich binden, Karriere machen, Kinder und Familie haben
und erfolgreich im Beruf sein - und zwar beide Partner. Dazwischen
funkt oft die Realität: denn er ist nicht einfach zu managen,
dieser Alltag. Und dazu kommen noch alte, unbewusst wirksame Vorstellungen
von dem, was Männer zu tun haben und was die Frauen.
Rosmarie Welter-Enderlin hat mit vielen Paaren über deren Versuche
gesprochen, den widersprüchlichen Ansprüchen gerecht zu
werden. Ihre Erfahrung ist: Die postmoderne Vielfalt wird zwar als
wunderbar erlebt, doch viele Paare geben zu schnell auf, wenn es
schwierig wird. Hier gibt sie konkrete Anregungen und Hinweise,
wie gerade jüngere Paare von ihren Wünschen zur Wirklichkeit
kommen können.
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Sophie
Dahl, Verführerisch. Kochen mit Sophie Dahl
Berlin
Verlag
288 Seiten Fr. 34.90 |
| Sophie
Dahl, Enkelin des weltberühmten Autors Roald Dahl und inzwischen
selbst eine gefeierte Schriftstellerin, beweist mit ihrem Kochbuch
einmal mehr ihr vielseitiges Talent. Ende der neunziger Jahre war
sie die sinnliche Antwort auf Kate Moss. Heute ist sie nicht minder
erfolgreich mit ihrer Philosophie des Genuss-Essens: kein Kalorienzählen,
sondern erfrischende Wellness-Küche.
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Franziska
Rogger/Monika Bankowski, Ganz Europa blick auf uns! Das
schweizerische
Frauenstudium und seine russischen Pionierinnen
Verlag
Hier und Jetzt
280 Seiten Fr. 53.90 |
| 40
Jahre bevor Lenin in der Schweiz die russische Revolution plante,
absolvierten Nadeschda Suslowa, Virginia Schlykowa und andere Russinnen
in Zürich und Bern als erste Frauen überhaupt ein Universitätsstudium.
Während im Zarenreich der Thron des Monarchen ins Wanken geriet,
führten die Pionierinnen bei uns ein Leben im Dilemma zwischen
Wissenschaft und Revolution, Karriere und Liebesglück. Am Beispiel
der Moskauer Adeligen Virginia Schlykowa (1853–1949) und ihrem
Kreis beschreibt das Buch die Träume, Erwartungen und Ansprüche,
mit denen die mutigen Russinnen aus ihrer Heimat ins Studienland
zogen. Welche Rolle spielte dabei die liberale Schweiz? Wie weit
kam sie den «Revolutionärinnen» entgegen, wo setzte
sie ihnen Grenzen und wo profitierte sie von diesen weiblichen «Bildungsflüchtlingen»?
Auf diese Fragen liefert das Buch spannende Antworten. Es schöpft
dazu aus bisher ungehobenen Nachlässen in Privatbesitz und
Dokumenten aus russischen Archiven.
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Jacques
Chessex, Ein Jude als Exempel
Nagel
& Kimche
96 Seiten Fr. 22.90 |
| Im
April 1942, mitten im Zweiten Weltkrieg, wird in dem Dorf Payerne
in der Schweiz ein Berner Viehhändler grausam ermordet: Die
kleine Gruppe lokaler Nazis findet unter den Verlierern und Zukurzgekommenen
regen Zulauf, ihre fanatischen Anführer fordern eine Tat als
Fanal, damit die Bevölkerung merkt, woher der Wind der Zukunft
weht. Ein Toter muss her, ein Jude, der Familienvater Arthur Bloch
kommt gerade recht. Das Buch führte in der französischen
Presse zu einer ungeheuren Reaktion und ist nach "Der Vampir
von Ropraz" Chessex' nächster aufsehenerregender Roman
einer wahren Geschichte.
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Monika
Stocker, He, dich kenne ich doch. Agendanotizen
Limmat
124 Seiten Fr. 28.50 |
| Seien
es der gesprächige Marroniverkäufer, der die Gelegenheit
beim Schopf packt, als ihm endlich mal jemand zuhört, die Bewohner
des Züribergs, die mit ihren neuen ausländischen Nachbarn
nicht zurechtkommen, oder der Alki, der dringend ein neues Hemd
braucht - ihnen allen begegnet Monika Stocker mit Menschlichkeit
und Verständnis. Sie hört zu, sucht nach Lösungen
und greift manchmal auch zu unkonventionellen Methoden. Vierzehn
Jahre war Monika Stocker Vorsteherin des Sozialdepartements und
hat dabei Zürich «von unten» erlebt. Ihre Begegnungen
mit Drogenabhängigen, Alkoholikerinnen, Flüchtlingen und
Sozialhilfebezügern hat sie zu kurzen Texten verarbeitet. Einfühlsam
und feinfühlig schildert die Politikerin in 55 Geschichten
Erfahrungen aus ihrer Amtszeit. Die lebendig erzählten Episoden
berühren, regen zum Nachdenken an und lassen schmunzeln.
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Sunil
Mann, Fangschuss
Grafit
256 Seiten Fr. 15.70 |
| Vijay
Kumar ist dreißig Jahre alt, indischer Abstammung, frischgebackener
Privatdetektiv - und schon desillusioniert: Seine erste Auftraggeberin
ist eine anstrengende Frau, die ihre Katze vermisst. Indischer Whisky
und eine gehörige Portion Selbstironie helfen ihm, aufkommende
Zweifel an seiner Berufswahl zu verdrängen.Doch auch sein zweiter
Auftrag ist weder lukrativ noch Glanz und Ruhm versprechend: Die
junge Ness macht sich Sorgen um ihren Freund, den Drogendealer Philipp.
Lustlos hört sich Vijay in der Szene um und merkt erst, als
er über eine Leiche stolpert, dass er längst selbst in
Gefahr schwebt. Eine Jagd beginnt - durch das noble Zürcher
Bankenviertel bis in die Einsamkeit einer Berghütte. Ein indischer
Schweizer oder ein Schweizer Inder? Spannend und amüsant spielt
Sunil Mann mit Klischees.
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Gabriele
Katz, Käthe Kruse. Die Biografie
Osburg
464 Seiten Fr. 47.10 |
| Das
Leben von Käthe Kruse (1883 - 1968) ist gekennzeichnet durch
das Bestreben, allen Widrigkeiten zum Trotz ihre Ideen und Ziele
zu verfolgen. Als Kind lebt sie in bedrückender Armut in der
starren Ständegesellschaft des wilhelminischen Kaiserreichs.
Als junges Mädchen stürmt sie mit außergewöhnlicher
Begabung auf die Theaterbühnen Berlins und lebt mit dem berühmten
Bildhauer Max Kruse in einer damals skandalösen "freien
Ehe'. Sie gehört mehrere Jahre zur legendären Gemeinschaft
der Lebensreformer auf dem Monte Verità am Lago Maggiore
und entwickelt eine Puppe, wie die Welt sie noch nie gesehen hatte:
weich, warm und schwer - ein "Kind fürs Kind'. Was folgt,
ist eine Blitzkarriere: Die Puppen werden zum nationalen und internationalen
Verkaufsschlager. Ihre Puppenwerkstatt führt sie mit Durchsetzungskraft,
weiblichem Charme und unternehmerischer Umsicht bis 1957 durch alle
wirtschaftlichen und politischen Krisen hindurch.
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Alexander
Sury, Fürs Leben gern. 20 Begegnungen
Verlag
Huber Frauenfeld
180 Seiten, mit Fotos Fr. 43.60 |
| Der
Journalist Alexander Sury hat Zeitgenossen getroffen, deren Lebenswege
ungewöhnlich verlaufen sind, die aber alle eines gemeinsam
haben: Freude am Leben. Er kam mit vielen Fragen zu seinen Gesprächspartnern:
Das Resultat seiner Arbeit ist ein Band voller spannender Begegnungen
mit Menschen, die aus ihrem Leben Ungewöhnliches gemacht haben.
Die Texte gehören zum Besten, was im Schweizer Journalismus
in den letzten Jahren entstanden ist.
Porträtiert werden: Moritz Leuenberger, Bundesrat / Kurt Koch,
Bischof / Sepp Blatter, FIFA-Präsident / Svetlana Geier, Übersetzerin
/ Arno Grün, Psychoanalytiker / Trudi Gerster, Märchenerzählerin
/ Bill Wilson, Prediger / Roland Begert, Verdingkind, Gymnasiallehrer
/ Louis Romain Jenzer, Schriftsteller / Jörg Stettler, Nationalratskandidat,
Büezer / Liselotte Pulver, Schauspielerin / Alain Tanner, Filmemacher
/ Dieter Meier, Musiker, Schriftsteller, Unternehmer / H.R.Giger,
Künstler Georg Kreisler, Kabarettist / E.Y.Meier, Schriftsteller
/ Frido Mann, Psychologe, Schriftsteller / Konstanze v. Schulthess,
Stauffenberg-Tochter / Hausi Leutenegger, Unternehmer, Gesamtkunstwerk
/ Tom Kummer, Journalist
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Andri
Perl, Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel
Salis
Verlag
224 Seiten Fr. 34.80 |
| Fast
sechzig Jahre nach dem Verschwinden seines Großonkels Lorenz
Steiner reist Christoph Roth vom Engadin aus in den Süden.
Er folgtden geheimnisvollen Gedichten, die Steiner aus Italien und
Frankreich gesandt hat, jedes von ihnen mit einem Städtenamen
als Titel: Meran, Venedig, Florenz, Rom. Steiner ist damals mit
seinem italienischen Freund Biancardi aus Chur abgehauen, ohne Abschluss,
Europa lag noch in Trümmern. Egal, Hauptsache weg. Christoph
Roth, eben mit dem Studium fertig geworden, mit etwas Geld und ohne
Zukunftspläne, beschäftigt sich damit, seine selbstauferlegten
Reiseregeln zu befolgen: Kein Handy, früh aus den Federn, gutes
Essen, hübsche Frauen ansprechen und als fünfte, letzte
und wichtigste Reiseregel den Gedichten folgen. Je weiter erkommt,
desto mehr stellt sich ihm allerdings die Frage, weshalb er diese
Reise tätigen zu müssen glaubt und ob er wirklich das
Geheimnis der Gedichte lüften muss. Andri Perl gelingt mit
seinem Roman ein beeindruckendes Debüt. Sprachgewandt und geistreich
wie selten ein junger Autor erzählt er die fein verwobene Geschichte
von zwei Reisenden verschiedener Generationen. Die fünfte,
letzte und wichtigste Reiseregel ist ein Reise-, auch ein komprimierter
Bildungsroman, eine Geschichte über Selbstfindung und Erwachsenwerden
Mitte des letzten und am Anfang dieses Jahrhunderts.
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OBEN
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