Ich empfehle Ihnen die Lektüre des spannenden Buches des Rettungsfliegers Toni Lötschers


Toni Lötscher, Rettungspilot. Erinnerungen aus dem Helikopter-Cockpit
132 Seiten, 79 Abbildungen Fr. 35.00 + Fr. 6.00 Versandkostenanteil

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Der Leser erlebt im ersten Kapitel Überlebt am Dom eine
Gletscherspaltenrettung. In einem Rückblick erzählt Toni Lötscher seinen
Werdegang als RettungsPilot, er schildert den Beginn seiner Karriere 1974 bei
der Air Zermatt und Besonderheiten der Tätigkeit als Helikopterpilot. Im
Kapitel Matterhorn werden nebst der Schilderung einer heiklen
Nachtrettungsaktion auch die Schwierigkeiten von Rettungen, vor allem aus der
Cockpitsicht erläutert. Der Leser erfährt, wie es am Matterhorn an einem
Sommertag so zu und her geht und wie schrecklich ein Tag dann oft für
Bergsteiger enden kann. In Menschlich und Fliegerisch gefordert beschreibt
der Autor Einsätze unter schwierigen bis extremen Wetterbedingungen und
deren fliegerische Herausforderungen. Auch was alles sonst noch im
Umfeld von Rettungseinsätzen abläuft, kann der Leser spannend mitverfolgen.
Kapitel 4 berichtet von einem Gleitschirmflug, der in den Stahlseilen einer
Luftseilbahn endet und von dessen glücklichem Ausgang. Tragisch und
dramatisch wird es im Kapitel Drama am Heliport Zermatt. Bei einem
Helikopterabsturz verunglücken sechs Menschen. Gute Freunde und liebe
Kollegen des Autors sterben. Der Einsatzleiter und der Autor durchleben
schwere Stunden. Im 6. Kapitel Rega 10 erfährt man vom Firmenwechsel des
Piloten. Man kann mitverfolgen, wie nun die Einsatztätigkeit bei der Rega
abläuft und vor was für Probleme die Crew gestellt wird. Es wird aber auch
erzählt, was für Überraschungen das Glück selbst auf Unfallstellen bereithalten
kann und welche Nebeneffekte sich im Spital einstellen, wenn zum Beispiel ein
Patient frisch vom Miststock eingeliefert wird. In Winternachtrettung wird die
moderne Ausrüstung des Rettungshelis dargestellt. Man fliegt im Cockpit mit,
wenn die Crew ausrückt, um verirrte Winterwanderer aus einem ausweglosen
Tobel zu befreien. Auf dem Rückflug von diesem Einsatz erzählt der Autor von
anderen dramatischen Einsätzen und deren Nachwehen auf die Angehörigen. Im
Kapitel 8 und 9 ist der Leser mit an Bord bei Bergunfällen. Das «Drehbuch»,
voll an Dramatik und Spannung, schrieb das Leben. In Long Line am Eiger
wird dem Leser geschildert, wie in den Anfängen der modernen
Helikopterrettung Windeneinsätze abliefen. Man erlebt in kurzen Erzählungen
auch einige Geschichten von Eigernordwand-Unfällen und wird miteinbezogen
in die oftmals schwierigen Entscheidungen, ob zu einem Rettungsflug gestartet
werden soll oder nicht. Das Kapitel beschreibt auch die heutigen modernen
Luftrettungsmethoden, und der Leser erfährt einige Hintergründe zur
Fernsehsendung «Eiger-Live» des Schweizer Fernsehens.
Der Autor erzählt in Samü 26 von den Erfahrungen, die er im Rettungsdienst in
Frankreich gemacht hat.
In Pensioniert wird der Leser in das zentralasiatische Land Tadschikistan
entführt. Dort fliegt der Autor für die Aga-Khan-Stiftung, nach seiner
Pensionierung bei der Rega. Im bewegenden Schlusskapitel Erdbeben in Pakistan nimmt der Leser Anteil an den Erinnerungen des Autors an die Hilfsaktionen nach diesem Erdbeben
riesigen Ausmasses mit über 70 000Toten.


Inhaltsverzeichnis

Überlebt am Dom 7
Matterhorn 15
Balanceakt in drei Dimensionen 22
Menschlich und fliegerisch gefordert 25
Gleitschirmrettung in Leukerbad 41
Drama am Heliport Zermatt 45
Rega 10 51
Winternachtrettung im Kiental 59
Skitourenunfall am Galenstock 69
Bergrettung in den Engelhörnern 75
Long Line am Eiger 85
Samü 26 101
Pensioniert 109
Erdbeben Pakistan 119
Fliegerische Laufbahn 129
Bildnachweis


Fliegerische Laufbahn

1967 Privatpiloten-Lizenz Motorflugzeuge
1971 Privatpiloten-Lizenz Helikopter
1972 Berufspiloten-Lizenz Helikopter
1972–74 Pilot Heliswiss Schweiz, Italien, Österreich, Surinam, Grönland. Flugzeit: 1200 Stunden
1974–91 Pilot/Flugbetriebsleiter/Chefpilot Air Zermatt Rettungsflüge, Touristikflüge, Materialtransporte Flugzeit: 10•600 Stunden 2111 Rettungsflüge
1992 Stellvertretender Chefpilot und Fluglehrer Rega
1993–2004 Basisleiter Rega Berner Oberland, Stellvertretender Chefpilot/Fluglehrer Rega
Flugzeit: 3277 Stunden 1500 Rettungsflüge
2001 Verleihung des Robert E. Trimble Awards von der Helicopter Association
International in Los Angeles:
Diese Auszeichnung wird vergeben an Piloten, die mit aussergewöhnlicher
Begabung und mit sehr gutem Urteilsvermögen in der Hochgebirgsfliegerei
hervorragende Dienste für andere geleistet, zu hohen Sicherheitsstandards
beigetragen und der Helikopterindustrie Ehre und Anerkennung gebracht haben.
2004 Ordentliche Pensionierung Rega
2005–2007 Pilot bei Karen-SA für die Aga-Khan-Stiftung Tadschikistan, Pakistan, Kirgistan
Fluglehrer für Agusta in Tansania und Nigeria Fluglehrer für Air Transport Europe (Rettungsflüge) in der Slowakei
2007 15700 Flugstunden

 

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