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In
den nächsten Wochen werden viele interessante Bücher erscheinen
- bald werden Sie mehr hier finden!
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Pascal
Mercier, Fluss der Zeit. Fünf unveröffentlichte Erzählungen
Hanser
Verlag
112 Seiten Fr. 30.90 |
Pascal
Mercier ist der Meister des philosophischen Erzählens. 'Nachtzug
nach Lissabon' und 'Das Gewicht der Worte' verführten ein Millionenpublikum
dazu, über große Themen wie Identität, Freiheit,
Zeit oder den Sinn des Lebens nachzudenken. Nun ist er in fünf
bisher unveröffentlichten Erzählungen auch als Meister
der kurzen Form zu entdecken: Kann ein Mann auf dem Höhepunkt
seiner Jahre noch einmal die Zeit seines Aufbruchs ins Leben heraufbeschwören?
Wann beschädigt Großzügigkeit die Würde eines
Künstlers? Gibt es Emotionen, die unser Verstand nicht mehr
erreicht? Noch einmal lernen wir mit Pascal Mercier unvergessliche
Figuren kennen, die uns mit ihren Gefühlen und Gedanken sehr
nahe kommen - und dabei unverhofft Einblicke in unser eigenes Selbst
eröffnen. |
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Bernhard
Schlink, Gerechtigkeit. Ein Essay
Diogenes
Verlag
208 Seiten Fr. 34.00 |
Alle
wollen Gerechtigkeit - immer für sich, manchmal auch für
andere, selten für alle. Aber was ist Gerechtigkeit, und wie
ist sie zu haben? Bernhard Schlink bietet weder ein ideales Konzept
noch eine einfache Formel. Sein Anliegen ist bescheidener. Er zeigt
auf, wie wir immer wieder neu nach gerechten Lösungen suchen
müssen und sie finden können. Das ist Arbeit, der Text
ist eine Anleitung zur Gerechtigkeitsarbeit. |
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Barbara
Bleisch/ Meyer, Kirsten/ Riedener, Stefan/ Roser, Dominic/ Seidel,
Christian, Besser um die Zukunft streiten
Hanser
Verlag
136 Seiten Fr. 22.90 |
Klug
über die Klimadebatte diskutieren - die 20 häufigsten
Ausreden und wie man sie entkräftet'Man wird sich wohl noch
etwas gönnen dürfen.' 'Die Katastrophe lässt sich
eh nicht mehr aufhalten.' 'Der Markt wird das schon regeln.' Solche
Pauschalaussagen zum Thema Klimawandel sind inzwischen ständig
zu hören. Es muss besser gehen! Mit einem klugen Zwischenruf
intervenieren fünf Philosophinnen und Philosophen in ein Stimmengewirr,
das anderes braucht als populistische Empörung oder müdes
Abwinken. Wer eine Position vertreten will, muss sie erst einmal
begründen können. Wie schlüssig ist etwa eine Behauptung
wie: 'Allein kann ich eh nichts bewirken'? Dieses Buch ermutigt
alle, die unsere Zukunft nicht den Lautesten überlassen wollen
- und zeigt, wie nützlich die Philosophie für die großen
Entscheidungen der Gegenwart ist. |
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Andrea
Stoll, Zwei Menschen sind in mir. Die Biografie. Zum 100. Geburtstag
am 25. Juni
Piper
Verlag
400 Seiten Fr. 35.90 |
Fünfzig
Jahre nach ihrem Tod fordern Ingeborg Bachmanns Briefe eine neue
Perspektive auf Leben und Werk dieser Autorin, die uns heute aktueller
denn je erscheint. Andrea Stolls Biografie beleuchtet das unübersehbare
Spektrum Bachmann'scher Ambivalenzen von seinen Ursprüngen
her und führt uns vor Augen, wie diese ikonische Dichterin
in eine Spirale von Selbstinszenierung und Selbstzerstörung
geraten konnte. Dabei stützt Stoll sich neben wissenschaftlichen
Recherchen auf Gespräche mit Zeitzeugen und die Auswertung
jüngst veröffentlichter Briefe und Tagebucheinträge.
Der erfahrenen Bachmann-Forscherin gelingt so eine erste umfassende
Biografie, die viele Rätsel dieses Lebens von den Anfängen
bis zu ihrem Ende offenlegen kann. |
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Tupoka,
Trotzdem zuhause
Penguin
Verlag
256 Seiten Fr. 31.90 |
'So
beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und
eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera,
Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.'
Tupoka Ogette schreibt von der Suche nach Zugehörigkeit, vom
Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen
als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust, Sexismus und
Gewalt - aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung.
Von Freundschaften, die sie schließt, und solchen, die sie
verliert. Vom Neuanfang in der BRD. Und davon, die Ruhe im Sturm
zu finden. |
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Gabriela
von Arnim, Abschied leben. Tagebuch eines Zeitgefühls
Penguin
Verlag
256 Seiten Fr. 33.50 |
Abschied
ist immer und überall. Jeden Abend nehmen wir Abschied vom
Tag. Jeden Morgen verabschieden wir uns von der Nacht. Wir nehmen
Abschied von Jobs, Jahreszeiten, Wohnungen, Träumen, Städten,
von der Jugend, der Kraft, der Zeit, von unberührter Natur,
von früheren Ichs unserer selbst. Kinder gehen in die Welt,
Eltern in den Tod, Liebhaber zur nächsten Frau oder zum nächsten
Mann. Dem endgültigen Abschied entrinnt ohnehin keiner. 'Manchmal
übe ich sterben', schreibt die Autorin.
Und
nun nehmen wir auch noch Abschied von der Friedensgewissheit und
von der Gewissheit der liberalen Demokratie. Abschiede sind unsere
täglichen Lebensgefährten und Lehrmeister. Aber Abschied
ist nicht nur Verlust und Traurigkeit, Abschied ist auch befreiend.
Viel zu oft vergessen wir den Aufbruch im Abschied. Übersehen
die Freiheit der Ungewissheit.
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Angelika
Overath, Calanda oder Alvas Antwort
Luchterhand Verlag
160 Seiten Fr. 33.50 |
Es
beginnt in der Morgendämmerung. Alva bricht auf, um den Churer
Hausberg Calanda zu besteigen. Vor ihr liegen knapp zweitausend
Höhenmeter. Sie hat eine Nachricht erhalten, die ihr Leben
verändern wird. Möchte sie zurückkehren? Schritt
für Schritt dem Gipfel entgegen erinnert sie Momente ihres
Lebens. Da ist der Engadiner Cla, Vater ihrer Tochter, und der Istanbuler
Baran, Vater ihres Sohns. Alva ist alleinerziehend und lebt doch
eine familiäre Dreiecksbeziehung. Wie kann sie eine gute Mutter
bleiben? Wie viel Belastung verträgt die Liebe, die Freundschaft
zu Baran und Cla, die einmal ein Paar waren? Und Alva erinnert sich
an ihre Großmutter, die Flucht und Vertreibung erlebte und
deren Stärke durch die Generationen hinweg Alva Kraft gibt.
Sie erkennt, dass die eigene Schwäche annehmen Stärke
sein kann. Ein intimes, ein mutiges Buch, das fragt, was ein lebenswertes
Leben ausmacht. |
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Philipp
Gurt, Mensch töte Dich nicht
Kampa Verlag
400 Seiten Fr. 24.90 |
Als
am Fuß eines Windrads bei Chur die Leiche einer jungen Frau
aufgefunden wird, gehen die Fotos der Toten viral, noch bevor Chefermittlerin
Giulia de Medici am Tatort eintrifft. Gleich am nächsten Morgen
meldet sich die deutsche Hauptkommissarin Tjalda Hoekstra aus Ostfriesland
bei der Kantonspolizei Graubünden: Sie versucht seit Monaten,
ein ähnlich verstörendes Verbrechen aufzuklären.
Giulia verlässt die Berge und reist an die Nordseeküste.
Die Parallelen sind zu offensichtlich - der Serientäter spielt
ein perfides Spiel mit seinen Opfern. Als er einen jungen Mann ermordet,
wird Giulia klar: Nur mit einer grenzüberschreitenden Sonderkommission
können sie das Böse bekämpfen. Doch die wahren Ausmaße
des Grauens erahnt sie da noch nicht, und auch nicht die Gefahr,
in der sie alle schweben! |
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Christine
Brand, Schattentaten. Wahre Kriminalfälle
Kampa Verlag
208 Seiten Fr. 27.90 |
Fünf
Jugendliche aus einem Dorf, das so klein ist, dass die Straßen
keine Namen haben, locken einen Gleichaltrigen in den Wald und erschießen
ihn. Ein Motiv haben sie nicht, die Suche nach dem Kick beginnt
als Scherz und endet tragisch. Ein Vater tötet seine Frau und
schießt auf beide Söhne, dann richtet er sich selbst.
Der ältere Sohn überlebt schwer verletzt - und empfindet
keinen Hass: Ihm bleiben die Erinnerungen an schöne Zeiten
und ein Abschiedsbrief, in dem sein Vater schrieb, er wolle seine
Familie zusammenhalten. Zwei Männer gründen eine rechtsradikale
Gruppe. Ein Mitglied ist so stolz darauf, dazugehören, dass
er im Dorf prahlt und damit das Schweigegelübde bricht. Sein
Leben endet in einem mit Steinen beschwerten Sack im Thunersee.
Bevor
sie Bestsellerautorin wurde, berichtete Christine Brand über
fünfundzwanzig Jahre lang als Gerichtsreporterin von Prozessen,
lernte Täter*innen und Opfer, Zeug*innen und Hinterbliebene
kennen. Dieser Band versammelt wahre Kriminalfälle und erzählt
von Menschen, die nicht mehr weiterwissen, und von der Banalität
der Umstände, die zuweilen zu schrecklichen Taten führen.
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Leila
Slimani, Trag das Feuer weiter
Luchterhand Verlag
448 Seiten Fr. 34.50 |
Von
der beeindruckenden Suche zweier Schwestern nach Freiheit: der neue
große Roman des literarischen Weltstars Leïla Slimani.
SPIEGEL-Bestsellerautorin. Prix-Goncourt-Preisträgerin. Der
faszinierende Abschluss der Familientrilogie - nach 'Das Land der
Anderen' und 'Schaut, wie wir tanzen'. |
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