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Die
Journalistin Elisabeth Bardill-Meyer aus Tenna im Safiental hat mir die
Erlaubnis gegeben, ihre Buchbesprechungen hier abzudrucken. Ganz herzlichen
Dank!
Hier
finden Sie ein Interview mit Elisabeth Bardill
Elisabeth Bardill
Besprechung für den Februar Newsletter
Ferdinand von Schirach, Der stille Freund

Ferdinand von Schirach, Der stille Freund
Luchterhand Literaturverlag Fr. 30.90
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Der Stille Freund – über die Zerbrechlichkeit
des Menschen
«Niemand weiss, warum das eine Leben glückt und das andere
nicht. Es gibt keine Regeln, es gab sie noch nie. Ich bin Schriftsteller,
ich erzähle nur Geschichten.» Ferdinand von Schirach vermisst
seinen klugen Freund Massimo, der bei einem Flugunfall verstorben war.
Das Andenken an ihn, mit dem er über den Sinn des Lebens, über
die Entstehung der Welt und über das Alte und Neue Testament in der
Bibel Gespräche führen konnte, begleitet ihn bei seinen Begegnungen,
Beobachtungen und führte zu den Aufzeichnungen im neuen Buch. Massimo
begleitet ihn als stillen Freund durch die Geschichten über die Zerbrechlichkeit
und Grossartigkeit des Menschen. – Ferdinand von Schirach schöpft
aus einem umfänglichen Wissensreichtum aus Vergangenheit und Gegenwart
mit Einblick und Weitsicht in die Menschheitsgeschichte und in die verborgenen
Lebensfelder einzelner Persönlichkeiten. Er kennt sich aus in Literatur,
Film, Musik, Malerei und Philosophie. Sein Erzählen über Hintergründe,
Auswirkungen von Verbrechen und Krieg oder wie ein hochbegabter Musiker
zum Friedhofgärtner wird und wie sich besitzergreifende Liebe in
grausame Rache verwandelt vermittelt das Bild von Zufällen, die ein
Leben unaufhaltsam verändern können.
Ferdinand Benedikt von Schirach, geboren 1964 in München, ist Schriftsteller
und Jurist. Viele seiner Geschichten entstammen seinem Kanzleialltag.
Der Autor erzählt in verdichteter, schmuckloser Sprache ausdrucksvoll
was zu sagen ist. Er ist Meister von kurzgefassten, eindringlichen Informationen.
Empfohlen von Elisabeth Bardill
Tenna, den 25. Januar 2026
Elisabeth Bardill
Elisabeth Bardill-Meyer kam 1941 im aargauischen Auenstein zur
Welt und wuchs danach in Küsnacht am Zürichsee auf. Nach der
Ausbildung zur Kindergärtnerin an der Neuen Mädchenschule Bern
war sie in Bubendorf BL tätig. Nach der Heirat mit einem Bündner
Lehrer zog sie nach Tenna ins Safiental und später nach Schiers.
Sie hat vier Söhne und fünfzehn Enkel. Während vieler Jahre
unterrichtete sie im Bildungszentrum Palottis Schiers in den Fächern
Erziehungslehre, Werken und Gestalten. Seit 2004 lebt Elisabeth Bardill
mit ihrem Mann wieder in Tenna. Sie arbeitet freischaffend journalistisch
für Zeitschriften, Zeitungen wie auch regelmässig für die
„Terra Grischuna“, schreibt Bücher und gibt diese selber
unter „edition bardill“ heraus. Es handelt sich stets um Porträts
von Menschen in Graubünden.

Elisabeth Bardill, Männer und Frauen verwurzelt
in Graubünden
Edition Bardill
Fr. 30.00
bitte
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Elisabeth Bardill, Bauernstolz und Bauerntum
Edition Bardill, 2008 Fr. 35.00 bitte mit Mail bestellen
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